nach exotisch lucullischer zungenverzärtelung
(mit, wie immer, etwas zu viel im maßlosen magen)
ermattet ins bett fallen: das heißt bittersüß scheitern,
nicht standhalten können der wahnsinnigen schönheit des augenblicks.
nun stell’ dir vor, in etwa gleicher entfernung wie das korrupte kissengrab
wartete, als alternative, der körperwarm schäumende atlantik auf dich
und die unsagbare hakte sich mit einem saufrechen lachen
einfach bei dir ein, um dich gleich nass zu machen.
ein trigonometrisches ideal, schwebt langbeinig sie neben dir her:
die sinus- und auch die anderen kurven schwingen dabei noch weit
harmonischer als es im buche steht, mit ihren sehnigen fingern
tangiert sie dich hüftlings, lässt auch von dir sich freundlich cotangieren. -
dann scheidet der strand gnädig schwimmer und irdische wunder.
aus leidlicher distanz bestaunst du, wie sie halb im meer, halb im himmel liegt,
und tropfen an ihrer kaffeehaut abperlen wie . . . wie perlen eben;
schwerelos entspannst du dich und fängst endlich an - zu verdauen.

Sollen das die Freuden des Alterns sein? Mit niemals alternden Träumen sich verdauend begnügen?
Liest du da so viel Entsagung heraus?
Hm, vielleicht habe ich doch zu viel vom späten Goethe abgekriegt.