herr berango unternimmt einen nachtspaziergang zum meer

 

regelrecht sonderbar ist herr berango,
denn er speist obst und geselchtes dazu.
nachmittags gönnt er sich kochenden fango,
denn er will fit sein am abend beim tango,

wenn ihn die frauen berühren in ruh.
tagsüber sitzt er zumeist in der küche,
brodeldi, spritzeldi, blubbert die supp’.
lyrisch erbaulich sind diese gerüche,

schnupprig wie einst die verbotenen sprüche
(die er allein las und niemals im club).
außer dem küchenreich steht sein haus leer.

spät in der nacht sich die räume ihm tauschen:
in seiner kammer vernimmt er dies rauschen -
heimlich und leise spaziert er zum meer.

 

(streunende atome)

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